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Brit. Helikopter bringt Blutkonserve
zum Lübbecker Krankenhaus
Rettungshubschrauber beim Tanken
in Porta Westfalica (Überführungsflug)
Wirtschaftsminister Glos besucht Firmen
im Kreis Minden-Lübbecke
Boeing 747 auf Reiseflughöhe genau
vor dem Mond (über Lübbecke)

Willkommen bei jetcrazy.de

 

Wundertüte ist der treffende Begriff, um die Situation zu umschreiben, in der sich der aviatikbegeisterte Fotograf befindet, wenn er sich zu einem Flugplatz oder Flughafen begibt, um seiner Tätigkeit - dem Fotografieren von Fluggeräten - nachzugehen. Abgesehen von organisierten Airshows oder speziellen Flugveranstaltungen weiß man nie, was man vor die Linse bekommt und was am Ende des Tages auf dem Speicherchip der Digitalkamera auf die Weiterverarbeitung wartet.

 

Nur in seltenen Fällen ist es möglich, durch „Informanten“ oder Nachrichten in der Tagespresse Tipps zu bekommen, wann es sich lohnt, einen bestimmten Flugplatz aufzusuchen. Das können angekündigte Besuche von Politikern ferner Länder sein, Regierungsmitglieder, die eine Kundgebung abhalten und dazu mit dem Helikopter einschweben, oder z.B. Fußball-WM-Teilnehmer, die aus Ländern einfliegen, die sonst nicht auf dem Flugplan stehen.

 

Solche Ereignisse locken dann eine Vielzahl flugzeugbegeisterter Zuschauer an und sind beliebte Treffpunkte für Fotografen, die sich untereinander kennen aber nur selten persönlich treffen. Die üblichen Besuche bei Flugplätzen haben ihren Reiz jedoch selten durch einen genauen Zeitplan, sondern durch die Ungewissheit, was dort fliegt und ob überhaupt etwas dort zu sehen ist. Sowas kann Jagdinstinkte wecken...

 

 

 

 

 

 

 

In meinem Einzugsbereich liegen die Flughäfen Hannover, Paderborn, Münster-Osnabrück und Bremen sowie die kleineren Flugplätze Porta Westfalica, Damme, Osnabrück-Atterheide, Bielefeld, Bohmte und Melle. Alle diese Flugplätze sind mehr "stille Orte" als vielfrequentierte Verkehrsplätze. Während auf den kleinen Flugplätzen das Verkehrsaufkommen, bedingt durch die hohe Anzahl der Privatpiloten, stark wetterabhängig ist, herrscht bei den großen Flughäfen Betrieb bei jedem Wetter. Im Falle der vorgenannten Flughäfen ist das Verkehrsaufkommen im Vergleich zu Airports wie Frankfurt oder Amsterdam jedoch verschwindend gering.

 

Hinzu kommt, dass die Flugzeuge dort fast immer gleichen Typs sind, so dass es mit der Abwechslung nicht weit her ist. Jetzt kann der Fotograf nur auf einen interessanten Inhalt der Wundertüte hoffen:

 

Dies könnte eine außerplanmäßige Militärmaschine sein, ein Fluggerät, welches zum Zwecke des Nachtankens landet, oder gar eine ungeplante Landung aus betrieblichen oder technischen Gründen. Solche Situationen sind für den Fotografen Glücksfälle und bringen willkommene Besonderheiten auf den Speicherchip.  

 

Besonders in Porta Westfalica ist es schon oft vorgekommen, dass man zufällig einen Rettungshubschrauber antrifft, der vor seinem Rückflug vom Herzzentrum in Bad Oeynhausen zurück zur Heimatbasis noch den Tank auffüllen muss.

 

An dieser Stelle möchte ich den freundlichen Piloten herzlich danken, die auf meinen Wunsch hin ihre Maschine beim Abflug extra langsam zur Abflugposition bewegt haben oder das Fluggerät noch einmal fotofreundlich "in die Sonne" drehten.

 

Die Bilder neben diesem Text zeigen einige dieser speziellen Situationen, die nicht zum Alltagsbetrieb der betreffenden Flugplätze zählen, aber für mich den eigentlichen Reiz der Jagd nach dem besonderen Flugzeug-Foto ausmachen.

 

 

 

Viel Spaß beim Betrachten meiner Fotos und beim Stöbern auf jetcrazy.de!

 

                                                                                                                                   Jens Wiemann

 

 

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Der Teide (Teneriffa, 3.718m) aus einer
Boeing 757-300 der Condor.